Wie Lazlokides Entonkitami heute in der Bildzeitung entdeckt hat, ist Tim Wiese der Held des Spiels. Sogar als Elfer Riese wird er betitelt. Bereits im Vorfeld kam es aufgrund einiger unschönen Äußerungen seitens von Tim Wiese zu unmut bei den HSV Anhängern.
Doch seinen Sprüchen hat Wiese eindrucksvoll Taten folgen lassen. Doch der Reihe nach. 20:30 Uhr Anstoß in der HSH-Norbankarena. In der Anfangsphase des Spiels hat Werder Bremen mehr Spielanteile und geht zurecht nach 11 Minuten in Führung. Der brasilianer Diego schießt einen Freistoß aus knapp 20 Metern, den HSV Torwart Frank Rost nur abklatschen lassen kann. Per Mertesacker schaltet am schnellsten und staubt zum 1:0 für Bremen ab. Danach passiert erstmal nicht mehr viel. Zwar kann der HSV nun mehr Spielanteile an sch reißen, zählbares kommt jedoch nicht dabei heraus. In Der Halbzeit bringt HSV Trainer Jol dann den technisch sher starken Pitroipa. Diese Einwechslung trägt in der 67 Minute Früchte. Pitroipa legt einen Ball in den Lauf von Olic und dieser verwandelt, etwas glücklich aber dennoch verdient zum 1:1 Ausgleich. Danach passiert nicht mehr viel. In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit kommt dann noch einmal Hektik auf. HSV Kapitän bringt in Höhe der Mittellinie den Bremer Özil zu Fall. Der Schiri zeigt zur Verwunderung der HSVer die Rote Karte. Eine harte aber dennoch nach Regelauslegung richtige Entscheidung. Es folgt die Verlängerung. Zwei mal muss Frank Rost gegen den eingewechselten Markus Rosenberg sein können beweisen. Auf der Gegenseite hält Keeper Tim Wiese in Kamikaze Manier gegen Pitroipa seinen Kasten sauber.
Es folgt der Elfer-Krimi und somit ist es das längste Duell, das es jemals zwischen den beiden Nordclubs gegeben hat. Während alle Bremer sicher ihre Schüsse verwandeln, verschiessen mit Boateng, Olic und Marcel Jansen gleich drei HSV Spieler und so war Werder Keeper Tim Wiese der Held des Abends.
Lazlokides Entonkitami
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